Die sich ab Ende der 1980er Jahre rapide verändernden medialen Rahmenbedingungen der Fußballberichterstattung wirken sich auf deren inhaltliche, sprachliche und dramaturgische Gestaltung aus, die mit dem Begriff der ‚Feuilletonisierung‘ zusammengefasst werden können. Charakteristisch für die Feuilletonisierung der Fußballberichterstattung auf sprachlicher Ebene, ist der Gebrauch von Metaphern, deren Expressivität und Einprägsamkeit für eine pointierte Darstellung der Ereignisse und ihrer Protagonisten genutzt werden. In der vorliegenden Arbeit, die die Metapher nicht nur als ein konzeptuelles, sondern auch v.a. auch als ein sprachliche Phänomen versteht, soll untersucht werden, wie Metaphern als Textgestaltungsprinzip in der Fußballberichterstattung wirken, wobei sowohl ihre Grammatik als auch ihre Einbettung in den jeweiligen Kontext berücksichtigt werden soll, um ihre kommunikativen Funktionen zu erklären. Der untersuchte Korpus umfasst 70 Artikel zu den Spielen der Champions League 2013/2014 und 2014/2015, die der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung entnommen wurden. Der erste Teil der Arbeit fokussiert auf die Funktion der Metaphern in den Artikelüberschriften in Verbindung mit anderen Mitteln der Stilistik; im zweiten Teil rückt die Inszenierung der Protagonisten ins Blickfeld, für die Metaphern als Instrument der Charakterisierung, der Psychologisierung und der Evaluierung herangezogen werden. Anhand eines Artikels wird im abschließenden Teil exemplarisch der Frage nachgegangen, wie die Autoren Metaphern als dramaturgisches Gestaltungsmittel einsetzen, um die Neugierde diese Lesers zu wecken und ihn an die Lektüre des Textes zu binden.

Vorsicht vor dem Haifisch. Metaphern in der Fussballberichterstattung

HAEUSSINGER, Barbara
2014

Abstract

Die sich ab Ende der 1980er Jahre rapide verändernden medialen Rahmenbedingungen der Fußballberichterstattung wirken sich auf deren inhaltliche, sprachliche und dramaturgische Gestaltung aus, die mit dem Begriff der ‚Feuilletonisierung‘ zusammengefasst werden können. Charakteristisch für die Feuilletonisierung der Fußballberichterstattung auf sprachlicher Ebene, ist der Gebrauch von Metaphern, deren Expressivität und Einprägsamkeit für eine pointierte Darstellung der Ereignisse und ihrer Protagonisten genutzt werden. In der vorliegenden Arbeit, die die Metapher nicht nur als ein konzeptuelles, sondern auch v.a. auch als ein sprachliche Phänomen versteht, soll untersucht werden, wie Metaphern als Textgestaltungsprinzip in der Fußballberichterstattung wirken, wobei sowohl ihre Grammatik als auch ihre Einbettung in den jeweiligen Kontext berücksichtigt werden soll, um ihre kommunikativen Funktionen zu erklären. Der untersuchte Korpus umfasst 70 Artikel zu den Spielen der Champions League 2013/2014 und 2014/2015, die der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung entnommen wurden. Der erste Teil der Arbeit fokussiert auf die Funktion der Metaphern in den Artikelüberschriften in Verbindung mit anderen Mitteln der Stilistik; im zweiten Teil rückt die Inszenierung der Protagonisten ins Blickfeld, für die Metaphern als Instrument der Charakterisierung, der Psychologisierung und der Evaluierung herangezogen werden. Anhand eines Artikels wird im abschließenden Teil exemplarisch der Frage nachgegangen, wie die Autoren Metaphern als dramaturgisches Gestaltungsmittel einsetzen, um die Neugierde diese Lesers zu wecken und ihn an die Lektüre des Textes zu binden.
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